Familie Jetzelsperger aus Armeding in Niederbayern

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Abb. Reihe oben (von links nach rechts) :

Abb. 1 :   Jetzelsperger Johann Baptist, * 30. Mai 1887 in Armeding Nr. 128 1/2, 
              Gem. Kirchdorf am Inn, Nby., + 27. August 1958 in Laufen, Obb.
Abb. 2 :   Zinner Alois, * 03. Juni 1878 in Piesing, Gem. Haiming in Obb,
              Zimmerer in Neuötting am Inn (links) und Jetzelsperger Franziska,
              * in Armeding, Gem. Kirchdorf am Inn, Nby., + in Altötting (erste Ehefrau
              meines Vaters)
Abb. 3 :   Jetzelsperger Franziska, geb. Alfranseder, Ehefrau von Jetzelsperger Jo- 
              hann Baptist aus der Gem. Kirchdorf am Inn, mit meinem Bruder Keiss
              Wilhelm (* März 1947, + April 1996)

   

Abb. 2. Reihe (von links nach rechts) :


Abb. 4 :   Jetzelsperger Franziska (links) mit ihrem Vater Johann Baptist (Mitte) und 
              meinem Vater Keiss Wilhelm (aufgenommen in Berchtesgaden, vor der
              Eheschliessung meines Vaters mit seiner ersten Ehefrau Franziska, geb.
              Jetzelsperger, im September 1945)
Abb. 5 :   Jetzelsperger Franziska (Erinnerung an die Schulzeit 1926 bis 1933

  

Abb. 3. Reihe (von links nach rechts) :


Abb. 6 :   Jetzelsperger Franziska mit Tauf- u. Firmpatin Kronwitter Maria in
  
            Ritzing-Kirchdorf am Inn, Nby
Abb. 7 :   Jetzelsperger Franziska (Erinnerung an die Schulzeit in Kirchdorf am Inn,
              Nby.)

     

Abb. Reihe unten (von links nach rechts) :


Abb. 8 :   Jetzelsperger Franziska als Rot-Kreuz-Schwester im Lazarett des Fran-
              ziskus-Hauses in Alötting, Obb.
Abb. 9 :   Jetzelsperger Franziska und mein Vater, Kaiss Wilhelm, vor ihrer Ehe-
              schliessung

Abb. 10 :  Jetzelsperger Franziska (links) mit ihrer Mutter Franziska, geb. Alfrans-
              eder und ihrem Vater Johann Baptist

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Kirchdorf a. Inn -
Landgericht
Pfarrkirchen



gehörte pfarreiorganisatorisch als Filiale und anschliessend als Vikariat zur Pfarrei und De-kanat Kirchberg am Inn. 1805 wurde es zur eigenständigen Pfarrei erhoben.

Die Kirche in Kirchdorf am Inn wurde wohl bereits vor dem 9. Jahrhundert gegründet, die zwischen 800 und 804 "Cundpirin" an Passau schenkte.
Die Schenkungsurkunde bezieht sich zwar auf eine Kirche in Machendorf.
Zu diesem Zeitpunkt ist in Machendorf jedoch keine Kirche belegbar, somit kann sich die Schenkung nur auf die Kirche in Kirchdorf am Inn beziehen.

Kirchdorf am Inn gehörte nach dem "urbarpuch" von 1435 des Kastens Julbach zur Herrschaft Julbach der Grafen von Schaunberg, die durch Kauf an die Wittelsbacher überging.
Als Obmann im Pfleggericht Julbach ist im Jahre 1507 der "Prunnhuber" als Obmann in der Kirchdorfer Pfarr verzeichnet.

Laut der Statistischen Beschreibung, die sich auf die Güterkonskription von 1752, das Hofan-lagsbuch von ca. 1760 und die Katasteraufzeichnungen stützt, gehört Kirchdorf am Inn zum Pfleggericht Julbach, Amt Julbach, Obmannschaft Kirchdorf und laut Steuerdistriktsbe-schreibung des Landgerichts Simbach (am Inn) vom 21. Mai 1811 zum Steuerdistrikt Kirchdorf (am Inn).

Im Verzeichnis der landgerichtischen und gutsherrlichen Ruralgemeinden von 1821/22 galt Kirchdorf (am Inn) als landgerichtsunmittelbare Gemeinde.

Quelle :
HAB Historischer Atlas von Bayern - Teil Altbayern,
Band 31, Landgericht Pfarrkirchen, 1973

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Armeding -
Landgericht
Pfarrkirchen


Bei Armeding scheint es sich um ein sehr früh besiedeltes Gebiet zu handeln.
In der Ortsflur von Armeding, Gem. Kirchdorf am Inn, wurden 1864 am "Haringfranzlhaus" Grabhügel eingeebnet, in denen Schmuck, Gefässe und Waffen gefunden wurden. Die genaue Lage dieser Grabhügel lässt sich jedoch nicht mehr ermitteln.

1507 erscheint ein Prunnhuber von Armeding als Obmann in der Pfarrei Kirchdorf des Pfleg-gerichts Julbach.

Nach der Statistischen Beschreibung, die sich auf die Güterkonskription von 1752, das Hofanlagsbuch von ca. 1760 und die Katasteraufzeichnungen stützt, liegt Armeding im Zuständigkeitsbereich des Pfelggerichts Julbach, Amt Julbach, Obmannschaft Kirchdorf, Steuerdistrikt Julbach.

1821 unterstand es dem am 31. Juli bestätigten Patrimonialgericht II. Klasse in Simbach des Grafen Törring-Gutenzell mit Amtssitz in Simbach. Laut Vertrag vom 30. September 1830 wur-den die Dominikalien des Gutes Simbach samt Patrimonialgericht vom 01. Januar 1831 durch Kauf dem Staat übergeben. Graf Törring-Gutenzell unterstanden bis zu diesem Zeitpunkt insgesamt 30 Untertanen in Simbach, Machendorf, Armeding, Mitternberg (Gem. Kirchberg am Inn), Haxpoint (?), Wiesing, Winklham (Gem. Erlach) und Kirchberg am Inn.

Quelle :
HAB Historischer Atlas von Bayern - Teil Altbayern,
Band 31, Landgericht Pfarrkirchen, 1973

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Taubenbach -
Landgericht
Pfarrkirchen




Bronzezeitliche Funde deuten auch bei Taubenbach auf eine sehr frühe Besiedelung in diesem Raum hin.

Pfarreiorganisatorisch gehört das im Dekanat Zimmern liegende Taubenbach ursprünglich als Filiale zu Stammham und wurde 1897 zur Pfarrei erhoben.

Nachweisen lässt sich neben Kirchdorf am Inn ebenfalls im "urbarpuch" von 1435, 1435 Wisser als Obmann in der Taubenbacher Pfarr.

Nach der Statistischen Beschreibung von 1752 unterstand Taubenbach als Pfarrdorf und Ge-meinde dem Zuständigkeitsbereich des Pfleggerichts Julbach, Amt Julbach, Obmannschaft und Steuerdistrikt Taubenbach, ab 1840 dem zum I. Klasse erhobenen Landgerichts in Sim- bach am Inn, das ab 1808 zum Salzachkreis mit der Hauptstadt Burghausen (an der Salzach) zählte, ab 1817 dem Unterdonaukreis mit der Hauptstadt Passau zugeorndet wurde und ab 1839 dem heute noch gültigen Regierungsbezirk Niederbayern mit der Hauptstadt Landshut zufiel.

1821/22 ist es als landgerichtsunmittelbare Gemeinde im Verzeichnis der landgerichtlichen und gutsherrlichen Ruralgemeinden des Landgerichts Simbach verzeichnet.

Quelle :
HAB Historischer Atlas von Bayern - Teil Altbayern,
Band 31, Landgericht Pfarrkirchen, 1973