Familie Stadler aus Nammering / Gem. Fürstenstein in Niederbayern
______________________________________________________________________________________

Grabfoto meines Grossvaters
Stadler Wilhelm, * 30. Okt. 1899 in Nammering b. Fürstenstein in Nby.,
+ 15. April 1945 in Rimbach bei Mittelaurach, Gem. Klausaurach, jetzt Gem. Markt Erlbach bei Neustadt a.d. Aisch in Franken; beigesetzt im Soldatenfriedhof des Südfriedhofs in Nürn-berg, Abt.70
______________________________________________________________________________________
Stadler Georg, Weber in Mötzling bei Aicha vorm Wald, Steuerdistrikt Aicha,
Obmannschaft Weftering, Landgericht Oberhaus, Amt Rath-
mannsdorf in Nby.
verehelicht mit Maria, (weiteres bisher unbekannt)
Sohn (G 2) : Joseph, * 22. Januar 1768 in Mötzling bei Aicha vorm Wald
in Nby.
_______________
(G 2) Stadler Joseph, Webersohn in Mötzling bei Aicha vorm Wald, Steuer-
distrikt Aicha, Obmannschaft Weftering, Landgericht Ober-
haus, Amt Rathmannsdorf in Nby., * 22. Januar 1768 in
Mötzling bei Aicha vorm Wald in Nby.
verehelicht mit Rosina, (weiteres bisher unbekannt),
* 12. April 1778 in Nammering, Gem. Fürstenstein, Nby.
Sohn (G 3) : Joseph, * 07. November 1830 in Rosenbergmühl
_______________
(G 3) Stadler Joseph, Bauer und Wirt in Nammering in der Gemeinde
Fürstenstein in Nby., * 07. November 1830 in Rosen-
bergmühl
ehelicht am 23. September 1857 in Nammering
Schmatz Anna, illeg. Bauerstochter, * 07. Februar 1835
in Nammering, Gem. Fürstenstein in Nby.
Kinder (G 4) : Anna, * 21. August 1858 in Nammering
Josef, * 24. Juni 1860 in Nammering
Michael, * 22. Juli 1862 in Nammering
Michael, * 31. Juli 1866 in Nammering
Maria, * 16. Oktober 1875 in Nammering
Laut Eintrag im Renovierten Grundsteuer-Kataster der Steuergemeinde Fürstenstein in Nby., Polizeibezirk Passau I, Rantamt Passau sind Stadler Joseph und dessen Ehefrau Anna Besitzer des Anwesens Hs.Nr.51 in Obernammering.
Dieses Anwesen besteht aus einem Wohnhaus mit 69,11 Tagwerk Grund u. wurde von ihnen, nach Amtsprotokoll Nr. 218 und Brief vom 04. Dezember 1857, um 4500 Gulden von Maria Gsöttberger übernommen.
_______________
(G 4) Stadler Josef, Bauers- und Wirtssohn in Obernammering, Gem.
Fürstenstein in Nby., * 24. Juni 1860 in Nammering,
+ 11. Mai 1912 in Obernammering, Bauer und Wirt in
Obernammering,
ehelicht am 21. November 1886 in Fürstenstein
Schätz Maria, Bauerstochter, * 24. Mai 1859 in Unterpolling,
Gemeinde Fürstenstein, Amt Englfing, Obmannschaft Gau-
harting, + 24. Juli 1934 in Obernammering
Eltern : Schätz Georg u. Barbara, geb. Grubmüller aus
Götzendorf (Gem. Neukirchen vorm Wald, Hof-
mark Witzmannsberg), Bauerseheleute in Unter-
polling, Bez.amt Passau
Kinder (G 5) : Maria, * 1884 in Nammering
Kreszenz, * 1886 in Nammering
Anna, * (bisher nicht bekannt)
Lina, * 22. Dezember 1892 in Nammering
Lucilia, * 14. April 1894 in Nammering
Agnes, * 07. November 1897 in Nammering
Wilhelm, * 30. Oktober 1899 in Nammering
Franziska, * 30. Oktober 1899 in Nammering (Zwillingsgeburt)
Laut Eintrag im Grundsteuer-Kataster der Steuergemeinde Fürstenstein in Niederbayern,
Amtsgericht Passau, verkaufen Stadler Josef und dessen ehefrau Maria den nun als Anwe-
sen Hs.Nr.51 in Obernammering (Wohnhaus mit Gaststätte) und Hs.Nr. 51 1/2 in Obernam-
mering eingetragenen Besitz an deren Tochter Maria und deren Ehemann Feichtinger Jo-
sef, Urkunde Nr.1127 des Notariats Passau I vom Mai 1912, eingetragen im Grundbuch am
19. Juni 1912
Abb. oben : Gaststätte Stadler in Nammering, Gemeinde
Fürstenstein in Niederbayern, Kreis Passau
(heute Gasthaus Feichtinger)
_______________
(G 5) Stadler Wilhelm, Wirts- und Bauerssohn aus Obernammering, Gemeinde Fürsten-
meinde Fürstenstein in Nby., Metzgergeselle in Rotthalmünster, le-
diger Metzger in Erlach bei Simbach am Inn, Nby., Kantinenwirt in
Deggendorf, Pächter des Brauereigasthofes Moos in Deggendorf,
Bahnhofstr. 181 (heute Bahnhofstr. 7), angemeldet in Deggendorf am
19.März 1934, bis zur Ummeldung nach Deggendorf in Ausserrötzing
Nr. 137, Bez.amt Deggendorf, wohnhaft (heute zur Gem. Ausserzell ge-
hörend)
* 30. Oktober 1899 in Nammering b. Fürstenstein in Nby., + 15. April 1945 in Rimbach bei Mittelaurach, Gem. Klausaurach, jetzt Gem. Markt Erlbach bei Neustadt a.d. Aisch in Franken, als Gefreiter, Kraftfahrer und Krankenhilfsträger; beigesetzt im Soldatenfriedhof des Südfriedhofs in Nürnberg, Abt.70, Reihe T, Grab Nr.34; abgeleisteter Militärdienst vom Mai bis Juli 1917 beim 10.I.R. in Passau und vom Januar 1918 bis März 1919 beim 6.I.R. in Amberg, Opf, Teilnahme an der Abwehrschlacht in Flandern im Oktober 1918; von der I./Kraftf.Ers.u.Ausb.Abt.13 in Deggendorf, nach der Tauglichkeitsüberprüfung im Mai 1943 in Passau, überführt in die Landwehr II in Deggendorf im August 1944
_______________________________________________
Fürstenstein -
Landgericht
Passau
ehemals Hofmark Fürstenstein, Patriminonalgericht I. bzw. II. Klasse unter der Gerichtsherr-
schaft des Baron von Oyen, käufliche Erwerbungen der Dominikalien samt der Gerichtsbar-
keit des Gutes Fürstenstein, genehmigt durch ein Signat des Königs vom 04. Juli 1836 und
Einziehung der Gerichtsbarkeit durch Ministerialentschluss vom 21. Juli 1836 an die Regier-ung des Unterdonaukreises.
Bis 1803 gehörten alle Gemeindeteile zum Landgericht Vilshofen.
Der Steuerdistrikt wurde im wesentlichen aus Orten des Amtes Fürstenstein, der Hofmark
Fürstenstein, gebildet.
1952 wurden folgende Ortschaften in die Gemeinde Nammering eingegliedert :
Einzenberg, Einzendoblmühle, Lehen, Ober- / Unternammering, Ober- / Unterpolling, Oed,
Ponholz, Peigerting, Raming, Reuth, Reutherfurt, Steining, Thurmannsdorf, Wendlberg.
Für den Raum um Fürstenstein lässt sich eine einizige Urpfarrei nachweisen - Aicha vorm
Wald, die erstmals 1120 bezeugt wurde und als Säkularpfarrei freier bischöflicher Kollation
die heutigen Pfarrsprengel umfasste : Neukirchen vorm Wald (seit 16. Jahrh. eigene Pfarrei), Tittling (1685 zur Expositur und 1878 zur Pfarrei erhoben), Thurmannsbang (ab 1429 Vikariat
von Aicha vorm Wald und seit 1476 Pfarrei), Eging (seit 1894 Pfarrei) und Fürstenstein, das
als ursprüngliche Schlosskaplanei 1894 zur Pfarrei erhoben wurde.
Quelle :
HAB Historischer Atlas von Bayern - Teil Altbayern,
Band 29, Landkreis Vilshofen, 1972
HAB Historischer Atlas von Bayern - Teil Schwaben,
Band 35, Hochstift Passau, 1978
_______________________________________________
Nammering -
Gemeinde
Fürstenstein
wird als Naumaring (Navmarin) bereits recht früh erwähnt, ermals im zweiten Herzogurbar, erneut im dritten Herzogurbar als eines der Bebenberger Güter, die der Bamberger Grund-herrschaft zugehörig waren und gehörte seit jeher zur Gemeinde Fürstenstein
Quelle :
HAB Historischer Atlas von Bayern - Teil Altbayern,
Band 29, Landkreis Vilshofen, 1972

Abb. oben : Nammering, Gemeinde Fürstenstein in
Niederbayern, Kreis Passau