Familie Himmelstoss - Raum Niederbayern / Oberpfalz

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Ansicht oben - von links nach rechts :


Abb. 1 :     Himmelstoss Johann Baptist (mein Grossvater mütterlicherseits),
                * 1903 in Aich Nr.13, Gemeinde Oberpframmern bei Zorneding,
                Kreis Ebersberg, + 1975 in München; kaufmännischer Vertreter, 
                Lagerist, Kaufmann, Filialleiter
Abb. 2 :     Himmelstoss Irma Dorothea, geb. Zeiser (meine Grossmutter
                mütterlicherseits), * 1902 in München (illeg.; Vater Faber Abra-
                ham - siehe unter "Faber"), + 1971 in München
Abb. 3 :     Himmelstoss Ilse Ruth, Schwester meiner Mutter
Abb. 4 :     Himmelstoss Harald Max, Bruder meiner Mutter, * 1925 in Mün-
                chen; Technischer Zeichner, Pilot der Wehrmacht beim Flug-
                platz-Kommando Crailsheim, im Oktober 1943 an das Fl.Ers.Batl.
                IV in Leipzig-Schönau, im Februar 1944 an die Flugzeugführer-
                schule A42 Braunschweig-Broitzem, im August 1944 an das 4.
                Staffel-Jagdgeschwader West und ab Januar 1945 an das
                1.Staffel-Jagdgeschwader 301 überwiesen (Einsatz im Januar
                1945 bei Schroda und Burgstedt bei Posen); vermisst seit 23. Ja-
                nuar 1945, nach Frontflug nach Küstrin a.d. Oder (Raum Schroda
                und Burgstedt bei Posen in Polen) nicht zurückgekehrt - Absturz-
                stelle war eine Waldlichtung in Lichtenhain-Niederhausen im Kreis
                Wollstein / Warthegau.
Abb. 5 :     Himmelstoss Ilse Ruth, Schwester meiner Mutter (1929)
Abb. 6 :     Himmelstoss Harald Max, * 1925 in München, vermisst seit 23. Jan.
                1945
Abb. 7 :     Himmelstoss Harald Max (im Bild zweiter von links) mit seiner
                Schwester Ilse Ruth (im Bild zweite von rechts) in der Gang-
                hofer Strasse in München
Abb. 8 :     Eheschliessung von Himmelstoss Ilse Ruth mit Motschmann
                Konrad Adam

Abb. 9 :     Himmelstoss Harald
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Ansicht oben - von links nach rechts :

Abb. 10 :    Familie Himmelstoss mit Ilse, Brunhilde, Irma und Harald (von
                links nach rechts)
Abb. 11 :    Himmelstoss Ilse (links) mit ihrer Schwester Brunhilde (rechts) -
                aufgenommen in Traunstein, Obb.
Abb. 12 :   Himmelstoss Ilse (links) mit ihrer Schwester Brunhilde (rechts) -
                aufgenommen am Nymphenburger Schloss in München
Abb. 13 u. 14 : Himmelstoss Harald beim Arbeitsdienst
Abb. 15 u. 16 : Himmelstoss Harald bei Fliegerausbildung mit Segelflugzeug
Abb. 17 :    Himmelstoss Harald als Flieger (aufgenommen 1944)
Abb. 18 :    Himmelstoss Harald (sitzend) bei der Flieger-HJ
Abb. 19 :    Schulklasse mit Himmelstoss Harald (oberste Reihe links)
Abb. 20 :    Kommunionsumzug mit Himmelstoss Harald in der Ganghofer-
                strasse in München

Abb. 21 :    Im Waldfriedhof in München
                (von links nach rechts - Kaiss Raimund, Kaiss Brunhilde, geb.
                Himmelstoss, Himmelstoss Irma, Kaiss Wilhelm)

Abb. 22 :    Himmelstoss Harald (rechts)
                Im Andenken an Helmstedt (28. April 1944)

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Abb. 23 (oben) :

Karte von WOLSZTYN PAS40 SLUP 22 Ausgabe 1936

mit der Abbildung von Lichtenhain und Niederhausen, Kreis Wollstein / Warthegau in
Polen, die das Absturzgebiet meines Onkels, Himmelstoss Harald Max am 23. Jan. 1945
um diese beiden Gemeinden darstellt.

Am 26. Okt. 1939 Umbennung der Dorfgemeinde Niederhausen in "Reklinek" und der
Dorfgemeinde Lichtenhain in "Karna" vor dem April 1940.

Lichtenhain (Karna) und Niederhausen (Reklinek) gehörten ab 01. April 1940 zum Amts-
bezirk "Kirchdorf" und ab 01. Januar 1945 zum Amtsbezirk "Scheltz".
Ursprünglich gehörte das Gebiet um die westpolnische Stadt Wollstein (Wolsztyn - sie-
he Karte unten rechts) bis 1919 zum Kreis Bomst in der preussischen Provinz Posen.
Im Zuge des Grosspolnischen Aufstandes kam Wollstein am 05. Januar 1919 unter polni-
sche Kontrolle und wurde am 28. Juni 1919 offiziell an das neugegründete Polen ange-
gliedert.
Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges besetzten deutsche Truppen den westpolnischen
Powiat Wolszytn, die Kreisstadt Wolszytn wurde am 05. September 1939 eingenommen.

Am 26. Okt. 1939 wurde der Powiat unter der Bezeichnung Landkreis Wollstein an das
Deutsche Reich angeschlossen. Der "Landkreis", mit einer Fläche von 740 qkm, wurde
Teil des Regierungsbezirkes Posen im Reichsgau Wartheland.
Sitz des deutschen Landratsamtes wurde die Kreisstadt Wollstein.

Abb. 24 (oben) :

Übersichtskarte von Mitteleuropa Frankfurt a.d. Oder Ausgabe 1922
M 1 : 300.000

mit der Abbildung von Lichtenhain, Niederhausen u. Wollstein, Kreis
Wollstein / Warthegau in Polen

       

        

Flugzeuge, an denen Himmelstoss Harald Max ausgebildet wurde und die
er flog

Abb. 25     Gotha Go145 - Einmotoriger, zweisitziger Doppeldecker
Abb. 26     Klemm Kl 35 D - geflogen in der Flugzeugführerschule AB 42
Abb. 27     Messerschmitt Bf 108 Taifun - Einmotoriges Schulungsflugzeug
Abb. 28     Messerschmitt Jagdeinsitzer Me 109

Abb. oben :

Karte von Posen in Polen
M 1 : 1 100 000


Darstellung oben :

Himmelstoss Harald startete am 23. Januar 1945 vom Fliegerhorst Schroda
südöstlich von Posen mit Flugrichtung Wollstein (ca. 60 km
Luftlinie) 

Abb. oben :
Waldstück zwischen Karna (Lichtenhain), Reklin und Reklinek (Niederhausen)
im Kreis Wolsztyn (Wollstein) in Polen, mit der Absturzstelle in der Waldlich-
tung zum Zeitpunkt des Absturzes im Januar 1945



Abb. oben :
Waldstück zwischen Karna (Lichtenhain), Reklin und Reklinek (Niederhausen)
im Kreis Wolsztyn (Wollstein) in Polen, ca. 60 KM südwestlich von Posen ge-
legen, mit Kennzeichnung der Absturzstelle u. Stelle der Exhumierung

Abb. oben : 
Beginn mit den ersten Sondierungsmassnahmen durch Hr. Czabanski To-
masz, vom Verein POMOST aus Posen in Polen, mit seinen Mitarbeitern,
an der vermuteten Absturzstelle, am 13. Juni 2009.
Überaus genaue Angaben konnten durch die Einwohner von Karna (Lich-
tenhain) gemacht werden, insbesondere von einer noch lebenden Zeit-
zeugin

Abb. oben und unten : 
Erste Fundstücke wie Monition des Jagdflugzeugs,
Monition der Pistole, Technische Beschreibung,
Teile des Flugzeugs, werden bei den Sondierungs- 
massnahmen am 13. Juni 2009 geborgen


Abb. oben :
Die zweiten Sondierungsmassnahmen durch Hr. Czabanski Tomasz
und seinen Mitarbeitern vom Verein POMOST in Posen / Polen, er-
folgten am 19. Juni 2009 in unmittelbarer Nähe (Waldrand) der Ab-
sturzstelle

Abb. oben : 
Grabung von Hr. Czabanski Tomasz und seinen Mitarbeitern.

Abb. oben : 
Erneut können Artifakte gesichert werden.
Gut erkennbar, der Absatz eines Stiefels, Plexiglas der
Pilotenkanzel, Befestigung des Pilotengurtes, weitere
Kleinteile des Flugzeugs

Abb. oben : 
Beginn mit der Exhumierung der Gebeine, die bei
den Grabungen am 19. Juni 2009, nur drei Meter 
neben der Absturzstelle, gefunden wurden

Abb. oben : 
Grabungsstelle nach Abschluss der Exhumierung
der Gebeine

Abb. oben : 
Darstellung der rekonstruierten Flugrichtung
zur Absturzstelle zwischen Karna und Reklinek


Abb. oben : 
Hr. Czabanski Tomasz (links; mit Brille) vom Verein
POMOST in Posen in Pole, der die Sondierungen
vom 13. Juni 2009 und vom 19. Juni 2009, sowie 
die Exhumierung der Gebeine in dem Waldstück 
zw. Karna und Reklin bei Wollstein leitete

Abb. oben : 
Flugzeugführerausweis v. Himmelstoss Harald
ausgestellt am 03.11.1944 in Berlin
(erhalten 1947 von einer Augenzeugin 
des Absturzes in der Nähe von Karna) 

           

Abb. oben : 
Schreiben des stellvertr. Staffelführer Wörner
vom 11. Febr. 1945 an Himmelstoss Irma, über
die
Vermisstmeldung von Himmelstoss Harald
vom 23. Jan. 1945 

Abb. oben : 
seine Freundin Ellen (Eleonore), geb. in Kleve am
Rhein am 03. Nov. (Jahr unbek.); Vater bei d. Reichs-
bahn in Kleve; Mutter m. Ellen u. deren Geschwister
nach d. Flucht aus Kleve am Rhein in Salzwedel wohn-
haft u. Quartiersgeberin v. Himmelstoss Harald in Salz-
wedel 

X

Am 04. Juli 2009 erschien in der Gesamtausgabe der PNP Passauer
Neuen Presse ein
Artikel über meine Recherchen zu Himmelstoss
Harald, die Sondierungen und die Exhumierung seiner Gebeine
(Seite 3), der aber auch als Dank an POMOST Posen gedacht ist,
ohne dessen Unterstützung dies alles nicht möglich gewesen wäre.
http://www.pnp.de/nachrichten/artikel.php?cid=29-24543936&Ressort=pol&Ausgabe=a&RessLang=&BNR=0

Militärische Laufbahn von Himmelstoss Harald :

4 Jahre Flieger-HJ bei der Reichssegelflugschule in
     Schwangau

18. März 1943 bis 09. Juli 1943
     R.A.D. Reichsarbeitsdienst Neukirchen bei Linz in Österreich
     Abt. 1/341
     24. Mai 1943 Stubenältester in Trupp 9;
     09. Juni 1943 im Zug 3
     Entlassung aus dem R.A.D. in Neukirchen am 09. Juli 1943 ->
     mit Sammeltransport nach München

24. Aug. 1943
     Einrücken zur Luftwaffe als Kriegsfreiwilliger
27. Aug. 1943
     Crailsheim Flugzeugführerschule A/B 43
23. Sept. 1943
     Flieger-Regiment 51 (Fl.Rgt.51) in Antwerpen
     (Feldpost-Nr. 49217a, Luftgau/Postamt Amsterdam über Bentheim
     a.d. holländischen Grenze)
06. Nov. 1943
     5./Flieger-Regiment 22 in Gent/Belgien (Ostflandern) / Fluganwär-
     ter-Regiment
     (Feldpost-Nr. 53570, Luftgau/Postamt Brüssel)
08. Nov. 1943     
     Flieger-Regiment 90 (Stab II./Flieger-Regiment 90) / Fluganwärter-
     Regiment in Caen a.d. Kanalküste
     (Feldpost-Nr. L 49123 F, Luftgau/Postamt Paris)
01. Febr. 1944
     Helmstadt bei Magdeburg - Fliegerhorst / Schülerkompanie
25. Febr. 1944     
     FFS Flugzeugführerschule A42 in Helmstedt, Aussenflugplatz
     Braunschweig/Broitzem
     Am 25. Febr. 1944 erste Flüge mit Motorflugzeug;
     Am 28. Febr. 1944 erster Alleinflug mit Motorflugzeug (als Erster von
     38 Mann);
     Am 06. April Überlandflug zum Schwerinsee -> nach Weimar ->
     Übernachtung im Horst in Weimar wg. schlechten Wetters ->
     Weiterflug am Folgetag nach Braunschweig -> Innenstadt von
     Braunschweig brennend, Fliegerhorst zerbombt;
     Am 28. April 1944 Prüfung und Nachtflug
18. Juni 1944
     6.Staffel des Jagdgeschwaders 103 (6./JG 103) in Stolp-Reitz Jagdschule
     mit "scharfen" Einsätzen gg. einfliegende US-Bomber mit Frontflugzeugen
     im Bestand
     (Feldpost-Nr. L 63843 C, Luftgau/Postamt Berlin)
     Am 01. Juli 1944 Beförderung zum Gefreiten;
     Jagdschulung auf Bf 109 (ME 109) abgeschlossen;
     Versetzung am
22. Aug. 1944
     zum 4./JGr.West in Märkisch-Friedland
     (Luftpost-Nr. L 53270, Luftgau/Postamt Berlin)
     Stützpunkt d. Jagdgruppe West vom 14. Mai 1944 bis 04. Nov. 1944 ->
     Schulung f. Fronteinsatz u. versch. Flugzeugtypen;
     Flugzeugbestand: Bf 109 (ME 109) und FW 190;
     Ausbildung auf FW 190 abgeschlossen
13. Sept. 1944
     Salzwedel - Fliegerhorst / Einheit: I./Jg.301 "Wilde Sau"
     Heimat von Himmelstoss Harald;
     unter Gruppenkommandeur Hauptmann Wilhelm Burgraf;
     seit 20. Nov. 1944 Einsätze gg. amerikanische Kampf- u. Jagdverbände
     - am 21. Nov. 1944 Luftkämpfe mit Mustang über Luftraum von Thürin-
     gen; 26. Nov. 1944 Luftschlacht zw. Braunschweig u. Hannover (Raum
     Hildesheim) gg. B-17- / B-24-Bomberpulks und Begleitjäger; 27. Nov.
     1944 Luftkampf südwestlich d. Linie Braunschweig-Kassel mit amerika-
     nischen Bombern u. Begleitjägern; 02. Dez. 1944 Feindflug ohne nen-
     nenswerte Luftkämpfe; 05. Dez. 1944 Luftschlacht gg. 8. US-Luftflotte
     mit 591 Viermotorigen Bombern u. 901 Begleitjägern über Luftraum

   US-Begleitjäger P 47 D "Thunderbolt"              
   US-Begleitjäger P 51 D "Mustang"

     Mecklenburg bis Raum Göttingen; 17. Dez. 1944 Luftkampf über dem
     Raum Hannover; 24. Dez. 1944 Luftkampf über Raum Hannover-Hildes-
     heim gg. 8.US-Luftflotte mit 2046 B-17- u. B-24-Bomber u. 853 Begleit-

     jägern; 31. Dez. 1944 Luftkampf im Raum nördlich Gardelegen-Salzwe-
     del mit 1315 einfliegenden B-17- / B-24-Bombern u. 785 Jagdflugzeugen
     Begleitschutz; 01. Jan. 1945 Luftkampf südöstlich v. Salzwedel gg. US-
     Bomberverbände;


    B-17 "Flying Fortress" der 8. US-Flotte 

    B-24 "Liberator" der 8. US-Flotte


04. Jan. 1945
     Verlegung der Einheit I./Jg.301 von Salzwedel nach Finsterwalde;
     14. Jan. 1945 Luftkampf im Luftraum ostwärts von Rathenow;
20. Jan. 1945
     Verlegung der JG 301 an die Ostfront mit der Stationierung der I./JG.
     301 in Schroda (südöstlich v. Posen)
23. Jan. 1945
     Nach Einsatz mit Flugziel Frankfurt a.d. Oder auf Rückflug zum Flieger-
     horst mit brennenden Flugzeug abgestürzt - Absturzstelle war eine Wald-
     lichtung zwischen Niederhausen u. Lichtenhain im Kreis Wollstein
     -> am 26. Jan. 1945 wurde die JG 301 wieder an ihrer ursprünglichen Aus-
     gangsplätze zurückverlegt.


 

Abb. oben : 
Satelitenaufnahme des Fliegerhorsts bei Schroda (süd-
östlich von Posen in Polen) vom 02. Juli 2009

          


    

Abb. oben:
Tasche von Himmelstoss Harald, die nach dessen
Absturz zw. Niederhausen und Lichtenhain im
Kreis Wollstein (Polen), gefunden wurde -
erhalten am 31. Oktober 2010

Depot der gefallenen deutschen Soldaten
im Fort IIIa des Fri

Beisetzung von Himmelstoss Harald nach der Exhumierung,
mit 365 weiteren, gefallenen deutschen Soldaten, auf dem

Deutschen Soldatenfriedhof Milostowo der Stadt Poznan in
Polen am 05. November 2010 im neu angelegten Block 4.

Depot der gefallenen deutschen Soldaten
im Fort IIIa des Friedhofes Milostowo der
Stadt Poznan in Polen -
aufgenommen am 02. November 2010

Verladung der gefallenen deutschen Soldaten
im Fort IIIa des Friedhofes Milostowo der Stadt
Poznan in Polen für die Beisetzung auf dem 
Deutschen Soldatenfriedhof der Stadt Poznan
in Polen - aufgenommen am 02. Nov. 2010

                

Abb. links:                                                       Abb. rechts:
Sarg mit Himmelstoss Harald - zur Bei-                 Aushubarbeiten auf dem Deutschen
setzung auf dem Deutschen Soldaten-                 Soldatenfriedhof der Stadt Poznan in
friedhof Milostowo der Stadt Poznan                  Polen / Block 4 -
in Polen / Grab 1 Block 4 -                                aufgenommen 02. November 2010
aufgenommen am 02. November 2010


Beisetzung von Himmelstoss Harald nach der Exhumierung,
mit 365 weiteren, gefallenen deutschen Soldaten, auf dem

Deutschen Soldatenfriedhof Milostowo der Stadt Poznan in
Polen am 05. November 2010 im neu angelegten Block 4 -
aufgenommen am 03. November 2010


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Himmelstoss Michael, Bauersknecht aus Haag bei Falkenstein, Nby., lediger
                              Häusler und Taglöhner, * in Schönbrunn
ehelicht am 01. März 1842 in
Wiesent, Bez.amt Regensburg
                              Hahn Magdalena, Bauerstochter aus Pillnach bei Wörth
                              an der Donau, Bez.amt Regensburg, Bauersmagd in
                              Haag bei Falkenstein, Nby., * 1816 in Pillnach bei Wörth
                              an der Donau, Bez.amt Regensburg

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( G 2 ) Himmelstoss Josef, Häusler- u. Taglöhnerssohn, königl. Zimmermann und
                             Schreiner, * 30. Januar 1843 in Wiesent Hs.Nr.27, Bez.amt
                             Regensburg, + 19. September in 1893 in München; ange-
                             meldet in München am 10. April 1877 in der Türkenstr. 77
ehelicht am 28. März 1844 in Gross-
köllnbach bei Landau a.d. Isar, Nby.
                             Heider Anna Maria, Zimmermannstochter aus Haidenhofen,
                             * 24. Juli 1862 in Haidenhofen im Bez.amt Landau a.d. Isar,
                             + unbekannt; erhält am 25. September 1895 das Heimatrecht
                             und Bürgerrecht der Stadt München
                             Eltern : Heider Jakob und dessen Ehefrau
                                        Barbara, geb. Menacher, Zimmer-
                                        mannseheleut in Grossköllnbach
                                        bei Landau a.d. Isar 

                             ehelicht in 2. Ehe am 02. April 1895
                             in München

                             Lankes Stephan, lediger Bäcker und Taglöhner, * 21. April
                             1854 in Katzbach, Bez.amt Waldmünchen, Opf., + 15. März
                             1910 in München; 
                             seit Ende Mai 1888 in München ansässig und ab 31. Oktober
                             1894 bei Anna Maria Himmelstoss in der Thalkirchner Strasse
                             61/2 in München wohnhaft
                             Eltern : Lankes Michael, Schneider, * 01. März 1813 in Katz-
                                        bach, und dessen Ehefrau
                                        Barbara, geb. Daschner, Bauerstochter aus Katzbach,
                                        * 29. Nov.1813 in Katzbach, beide verstorben in Katz-
                                        bach, Bez.amt Waldmünchen, Opf.; Eheschliessung am
                                        26. Nov. 1837 in Geigant bei Waldmünchen
Kinder ( G 3 ) : Anna Maria, * 07. August 1885 in Grossköllnbach
1. Ehe             Magdalena, * 13. März 1887 in Grossköllnbach
                      Joseph, * 10. August 1889 in München

2. Ehe             Josepha, * 08. August 1897 in München
                      Stephania, * 27. September 1899 in München

                                                _______________


( G 3 )
Himmelstoss Anna Maria, Schreiners- u. Zimmermannstochter, ledige Kellnerin,
                                   * 07. August 1885 in Grossköllnbach bei Landau a.d. Isar, Nby.,
                                   + 10. Oktober 1904 in München an Lungenentzündung


Kind ( G 4 ) : Johann Baptist, * 29. Januarn 1903 in Aich, Gem. Oberpframmern b. Zor-
                                         neding
                                         ( Vater : Gerber Kaspar, lediger Bäckergehilfe, wohnhaft 
                                         hilfe, wohnhaft in Landsberg am Leck; ehelicher
Sohn des
                                         Wagnermeisters Gerber aus Oberhausen bei Augsburg)
 
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Kind ( G 4 ) : Himmelstoss Johann Baptist, Kaufmann, Chemiker
                                          * 29. Januar 1903 in Aich Hs.Nr.13, Gemeinde Ober-
                                          pframmern bei Zorneding, Kreis Ebersberg, Obb.,
                                          + 29. Juli 1975 in München
ehelicht in 1. Ehe am 07. Mai 1925 in München
                                          Zeiser Irma Dorothea, * 12. Dezember 1902 in München,
                                          + 20. Oktober 1971 in München
                                          Eltern : Zeiser Wilhelmine Anna, Sängerin, Volksschau- 
                                                      spielerin, Verkäuferin in München 
                                                      und
                                                      Faber Adolf, lediger Kaufmannssohn, Student
                                                      und ausserordentlicher Gönner an d. königl.
                                                      bayr. Techn. Hochschule in München

Kinder ( G 5 ) :     [1] Harald Max, * 18. März 1925 in München
                         [2] Ilse Ruth, meine Tante und Taufpatin 
                         [3] Brunhilde Wilhelmine, meine Mutter

ehelicht in 2. Ehe am 12. Juli 1938 in München 
                              Setzer Anna, * 11. August 1901 in Söllnitz-Trausnitz, Opf.,
                              + 12. November 1983 in Freising

Kinder ( G 5 ) :     [4] Hildegard
                         [5] Siegfried
                         [6] Günter

ehelicht in 3. Ehe am 19. August 1964 in München
                                       Wagner Margot Irmgard, geb. Finke, * 22. August
                                       1917 in Steinau a.d. Oder in Niederschlesien,
                                       + 25./26. August 1999 in München
                                       Eltern : Finke Paul, zuletzt wohnhaft in Seefeld, 
                                                  Kreis Starnberg und dessen Ehefrau 
                                                  Minna, geb. Henning, zuletzt wohnhaft
                                                  in Walpertshofen, Gem. Prittlbach im
                                                  Kreis Dachau

ehelicht in 4. Ehe am 04. April 1971 in München 
                                       Beer Agnes, geb. Chrubasik, Verkäuferin,
                                       * 20. November 1919 in Ratioborhammer in
                                       Oberschlesien 
                                       Eltern : Chrubasik Albert und dessen Ehe-
                                                  frau Marie, geb. Rudzok, beide zu-
                                                  letzt wohnhaft in Ratiborhammer

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( G 5 ) : [1] Himmelstoss Harald Max, * 18. März 1925 in München, vermisst 1945,
                misst 1945; Technischer Zeichner; Pilot der Wehrmacht beim Flug-
                platz-Kommando Crailsheim, im Oktober 1943 an das Fl. Ers.Batl.IV in
                Leipzig-Schönau, im Februar 1944 an die Flugzeugführerschule A42
                Braunschweig-Broitzem, im August 1944 an das 4.Staffel-Jagdgeschwa-
                der West und ab Januar 1945 an das 1.Staffel-Jagdgeschwader 301 
                überwiesen (Einsatz im Januar 1945 bei Schroda und Burgstedt bei
                Posen);
                vermisst seit 23. Januar 1945, nach Frontflug nach Küstrin a.d. Oder
                (Raum Schroda und Burgstedt bei Posen in Polen) nicht zurückge-
                kehrt - Absturzstelle war eine Waldlichtung in Lichtenhausen im
                Kreis Wollstein / Warthegau; Pilotenausbildung erhalten am einmo-
                torigen, zweisitzigen Doppeldecker GO 145, anschliessend an der 
                ME109 


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( G 5 ) : [3] Himmelstoss Brunhilde
Wilhelmine, Schneidermeisterin; Schneider-
                                 lehre ab 1945 bei Maria Berner am Wienerplatz in Mün-
                                 chen, von 1948 bis 1951 bei Modeschöpfer Schulze-Fa-
                                 rel in München-Bogenhausen, von 1951 bis 1954 bei der
                                 Mass-Schneiderei Johann Kahl in Saarbrücken, ab Sep-
                                 tember 1954 bei der Strickerei Rolph Deby in Milberts-
                                 hofen und ab 1956 bis zur Eheschliessung als Schneider-
                                 meisterin bei Strickwaren März in München; Ablegung
                                 der Meisterprüfung an der Industrie- u. Handelskammer
                                 in München
ehelicht im September 1959
                                 Kaiss Wilhelm, Monteur, Werkzeugschlosser und Werk-
                                 meister; von 1937 bis 1970 bei der Firma Esterer AG,
                                 Bereich Sägewerkstechnik, in Altötting, ab 1970 bei der
                                 Firma Krauss-Maffei AG, Bereich Wehrtechnik-Entwick-
                                 lung, tätig.

Kind ( G 6 ) : Harald


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Familie Lankes - Raum Waldmünchen / Oberpfalz

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Abb. oben : Ansicht von Waldmünchen in d. Oberen Pfalz

X

Lankes Wolfgang, Häusler in Kollenberg in
                         der Pfr. Waffenbrunn, Opf.
ehelicht am zu einem unbek. Zeitpunkt
in Geigant, Pfr. Gleissenberg, Opf.
                         Kreitl Catharina
                         Bauerstochter von Michelsdorf

Kind ( G 2 ) :   Lankes Wolfgang, Häuslerssohn aus Kollenberg

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( G 2 ) :   Lankes Wolfgang, Häusler und Schneider in Katzbach, Opf.
                                      + 08. Dez. 1835 in Katzbach Nr. 14 (53 Jahr alt) 
ehelicht am 01. Dez. 1812 in Geigant
Pfarrei Gleissenberg, Opf.
                                     Liegl Anna Maria, Häuslerstochter aus Katzbach
                                     * 18. Juni 1783 in Katzbach
                                     + 20. Sept. 1839 in Katzbach 
                                     Eltern : Liegl Georg, Häusler in Katzbach, und
                                                dessen Ehefrau
                                                Barbara, geb. Alt, Weberstochter aus
                                                Grafenkirchen

Kind ( G 3 ) :   Michael, * 01. März 1813 in Katzbach

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( G 3 )   Lankes Michael, angehender Häusler u. Schneider in Katzbach,
                             * 01. März 1813 in Katzbach; weiteres unbekannt
ehelicht am 26. Nov. 1837 in
Geigant, Pfr. Gleissenberg, Opf.
                             Daschner Barbara, 1/2 Bauerstochter aus Katzbach, Opf.
                             * 29. Nov. 1813 in Katzbach, Opf.
                             + 11. Febr. 1865 in Katzbach, Opf. (52 Jahr alt)
                             Eltern : Heider Jakob und dessen Ehefrau
                                        Barbara, geb. Menacher, Zimmer-
                                        mannseheleut in Grossköllnbach
                                        bei Landau a.d. Isar 

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Kinder ( G 4 ) :   Walburga, Illeg., * 18. Sept. 1836 in Katzbach 
                        Magdalena, * 27. Mai 1838 in Katzbach
                        Andreas, * 01. Aug. 1840 in Katzbach
                        Franziska, * 28. Jan. 1842 in Katzbach
                        Joseph, * 03. Juni 1850 in Katzbach
                        Stephan, * 21. April 1854 in Katzbach

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( G 4 )   Lankes Stephan, lediger Bäcker, Taglöhner u. Städt. Lager-
                                   hausarbeiter in München
                                   * 24. April 1854 in Katzbach / Waldmünchen, Opf.
                                   + 15. März 1910 in München
                                   seit Mai 1888 in München ansässig; erhält am
                                   25. Sept. 1895 Heimatrecht und Bürgerrecht der
                                   der Stadt München
ehelicht am 02. April 1895 in München
(Heiratsreg. Nr. 743, Standesamt I)
                                   Himmelstoss Anna Maria, geb. Heider, Zimmermanns-
                                   tochter aus Haidenkofen im Bez.amt Landau a.d. Isar,
                                   Kleinkrämerin in München, Thalkirchner Str. Nr. 63;
                                   verwitwet seit 19. Sept. 1893; * 24. Juli 1862 in Haiden-
                                   kofen im Bez.amt Landau a.d. Isar, + (unbekannt)
                                   erhält am 25. Sept. 1895 Heimatrecht und Bürgerrecht
                                   der Stadt München 
                                   Eltern :   Heider Jakob (im April 1895 in Straubing, Nby.,
                                                wohnhaft, und dessen Ehefrau
                                                Barabara, geb. Mennacher (im April 1895 be-
                                                reits verstorben)
                                                Zimmermannseheleut in Grossköllnbach bei 
                                                Landau a.d. Isar, Nby.

Kinder ( G 5 ) :   Josepha, * 08. Aug. 1897 in München
                                     + 06. Sept. 1897 in München
                        Stephania, * 27. Sept. 1899 in München
                                     + 23. April 1902 in München